Erstellen einer Energiekugel [Teil 1]

In diesem Tutorial werde ich Euch zeigen, wie eine Art Energie-Explosion wie in diversen Filmen gezeigt mit Photoshop realisiert werden kann. Wer etwas Erfahrung im Umgang mit Photoshop hat, wird auch keine Probleme haben diese Übung erfolgreich zu meistern.

Als ersten Schritt erstellt ein neues Dokument mit 800×600 Pixeln. Sucht im Internet nach einem Bild von einer Strasse. Falls Ihr das gleiche verwenden möchtet kann es hier heruntergeladen werden. Fügt das Bild nun in Euer vorher erstelltes Dokument ein.
Nun brauchen wir noch ein Bild einer Person. Falls Ihr keines findet das Euch gefällt könnt Ihr auch das gebrauchen das ich hier gefunden habe.

Schritt 2
Nachdem wir die Ausgangsbilder haben, müssen wir den Mann aus dem Hintergrund extrahieren. Mit dem Zeichenstift-Werkzeug erstellen wir einen Pfad wie im Bild unten sichtbar. Dann erstellen wir auf der Pfad-Palette eine Auswahl aus dem Pfad. Danach unter Ebene > Ebenenmaske > Auswahl einblenden. Dann gebt ihr dieser Ebene einen Namen.

Schritt 3
Gehen Sie auf nun auf Bearbeiten > Transformieren > Skalieren und reduzieren Sie die Grösse des Mannes. Dann gehen Sie zu Bearbeiten > Transformieren > Horizontal spiegeln. Das machen wir damit die Lichtrichtung übereinstimmt.

Schritt 4
Nun bearbeiten wird die Gradationskurven unter Bild > Anpassungen > Gradationskurven. Die Idee hier ist den Mann ein wenig dunkler zu machen, damit er besser zum Hintergrund passt.

Schritt 5
Halten Sie Windows / Strg-Klick auf die Maske der Mann-Ebene. Dies erstellt einen Auswahlrahmen um den Mann. Danach erstellen Sie eine neue Ebene. Benennen Sie sie “Schatten” und füllen Sie die Ebene schwarz. Dann über Bearbeiten > Transformieren > Verzerren die Ecken bewegen bis der Schatten die richtige Perspektive hat. Dann noch über Filter > Weichzeichnungsfilter > Gausscher Weichzeichner das ganze etwas unscharf machen.

Schritt 6
Schnappen Sie sich das Ellipse-Werkzeug. Wählen Sie Pfade anstelle einer Form. Erstellen Sie einen Kreis wie auf dem Bild unten. Danach das Direktauswahl-Werkzeug auswählen und den unteren Rand des Kreises richtig ausrichten.

Schritt 7
Erstellen Sie eine neue Ebene. Benennen Sie sie “Wolken”. Dann auf Filter > Renderfilter > Wolken gehen. Während Sie die Alt-Taste halten klicken Sie auf Wolken.
Danach gehen Sie zur Pfad-Palette und erstellen Sie eine Auswahl aus dem Pfad und dem Maskenlayer.
Tipp: Nachdem Anwenden der Renderfilter > Wolken ist es wahrscheinlich nötigen diesen Filter mehrere Male anzuwenden, um ein gutes Resultat zu erhalten. Wenden Sie den Filter ruhig an bis die hellen und dunklen Bereiche in einer guten Position sind.

Schritt 8
Auf Filter > Verflüssigen und dort im erscheinenden Dialogfenster wählen Sie das Aufblasen-Werkzeug.
Dann rechts folgende Pinsel-Einstellungen verwenden: Pinselgrösse 550, Pinseldichte 100, Pinseldruck 100, Pinselgeschwindigkeit 60, und Turbulenz-Zufallswert 75. Aktivieren Sie die Option “Hintergrund einblenden”. Dies ermöglicht es, die Wolken und den Hintergrund zu sehen. Es ist wichtig das Aufblasen-Werkzeug an der richtigen Stelle zu verwenden. Klicken Sie auf ein paar Mal und deaktivieren Sie dann die Option “Hintergrund einblenden”. Danach sehen Sie die Wirkung des Werkzeuges und können das ganze mehrmals wiederholen sollte es nötig sein.

Schritt 9
Ändern Sie die Füllmethode der Wolkenebene auf “Weiches Licht”. Dann erstellen Sie eine weitere Ebene und benennen Sie sie in “Wolken 2″ und wiederholen Sie die Schritte 7 und 8. Wir brauchen eine weitere Wolke, um es turbulenter aussehen zu lassen. Dieses Mal verwenden wir Multiplizieren für die Füllmethode. Dann erstellen wir eine neue Ebene und benennen Sie “Wolken 3″. Mit dieser Ebene wiederholen wir die Schritte 7 und 8 nochmals. Wir verwenden “Farbig abwedeln” beim Blend-Modus.
Als letztes bearbeiten wir das ganze noch mit dem Radiergummi-Werkzeug und löschen damit einige Teile. Diese Ebene gibt den Wolken ein besonderes Highlight.

Schritt 10
Gruppieren Sie nun die “Wolken 3″-Ebene und gehen dann zu Ebene > Ebenenmaske > Alle einblenden. Wählen Sie nun das Pinsel-Werkzeug, nehmen schwarze Farbe und maskieren einige Teile der Wokle die dicht über dem Boden sind.

Schritt 11
Wählen Sie die “Wolken”-Ebene aus und gehen dann auf Filter > Scharfzeichnungsfilter > Stärker scharfzeichnen. Wiederholen Sie diesen Schritt bei den beiden anderen Wolken-Ebenen.

Schritt 12
Erstellen Sie eine neue Ebene. Benennen Sie die Ebene mit “Schein”. Füllen Sie die Ebene mit weisser Farbe und wechseln dann zur Pfad-Palette. Erstellen Sie eine Auswahl des Wolken-Pfades wie wir es in Schritt 9 bereits einmal gemacht haben. Dann maskieren Sie die Ebene.

Wählen Sie nun Ebene > Ebenenstil > Schein nach aussen aus. Verwende Sie die Standardeinstellungen. Dann rufen Sie Ebene > Ebenenstil > Ebene erstellen auf. Dieser Befehl erstellt eine weitere Ebene aus der “Schein nach aussen-Ebene”. Nun können Sie die weisse Ebene löschen, damit nur die “Schein nach aussen-Ebene” übrigbleibt.

Schritt 13
Erstellen Sie einen neuen Ordner namens “Lichter”. Verschieben Sie die “Schein”-Ebene in diesen Ordner und wählen dann diese Ebene aus. Danach auf Ebene > Ebenenmaske > Alle einblenden. Nun wählen wir wieder das Pinsel-Werkzeug aus und nehmen als Farbe Schwarz und maskieren wieder in der “Schein”-Ebene. Wir machen es dabei nur beim Umriss. Um in der Mitte ein schönes Ergebnis zu haben können Sie je nach empfinden innen auch noch ein paar Maskierungen vornehmen.

Schritt 14
Erstellen Sie eine neue Ebene unterhalb der Wolken-Gruppe. Mit Hilfe der Auswahlellipse erstellen Sie eine Auswahl wie auf dem Bild unten. Füllen Sie die Ebene mit Schwarz und stellen dabei 40% Deckkraft ein.

So das war der erste Teil dieses Tutorials. Sobald ich damit weitermache folgt der zweite Teil. Feedback könnt ihr einfach bei den Kommentaren hinterlassen.

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One Comment

  1. weby sagt:

    :)
    Gibt noch andere Möglichkeiten – Tipp: Mit dem “Verzerren-Werkzeug” kannst du den Bodern & den Hintergrund (das hinter der Energiekugel) noch verändern – dann siehts ein wenig “echter” aus. So wie, wenn du durch ein Glas mit Wasser schaust – wird auch gebrochen ;)

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