iPad Markenrechtstreit weitet sich aus

Der Streit zwischen dem chinesischen Hersteller Proview und Apple weitet sich aus und bedroht nun sogar die weltweiten Lieferungen des iPads.

Das Importverbot würde Apple kaum berühren. Der Grund dafür ist allerdings, dass die iPads hauptsächlich in China produziert werden und damit ein Exportverbot Apple umso härter treffen und die weltweiten Lieferungen gefährden könnte. Proview will laut Businessweek vor allem auch das demnächst erwartete iPad 3 so schon in China stoppen lassen. Laut des Anwalts von Proview verfolgt Apple eine Verzögerungsstrategie, um die iPad-Marke weiterhin in China nutzen zu können, während Apple Proview vorwirft, ein Abkommen beider Firmen nicht zu honorieren, obwohl der Fall immer noch vor Gericht verhandelt werde.

Behörden haben im Reich der Mitte nun damit begonnen, den Verkauf des Apple iPad zu unterbinden. Aus diesem Grunde wurden schon in einigen Städten die in den Verkaufsregalen stehenden iPad aus den USA beschlagnahmt. Wie die staatliche chinesische Zeitung „Hebei Youth Daily“ berichtet, begannen die lokalen Wirtschaftsbehörden mit den Aktionen in der Stadt Shijiazhuang in der Provinz Hebei. Bei diversen Händlern seien mindestens 45 der Kult-Tablets beschlagnahmt worden, hiess es weiter. Dabei soll es sich um iPad 2 gehandelt haben. Vorsorglich nahmen daraufhin weitere Händler die Geräte aus den eigenen Verkaufsregalen. Denn einige Händler wollten somit einer Beschlagnahmung durch die Behörden zuvorkommen.

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